BESSER WENIGER – Wie Finanzdienstleister die Digitale Transformation meistern können.

22.03.2017

2025 hat jeder Google-Nutzer ein kostenloses Girokonto von Google. PayPal hat sein Portfolio erweitert und bietet neben Kreditkarten jetzt auch klassische Geldanlagen an. Die Sparkassen schließen Filialen, um mit den Filialen von Amazon zu kooperieren. Das alles sind momentan zwar nur Zukunftsszenarien, aber von der Digitalisierung begünstigte Entwicklungen wie diese werden kurz- oder mittelfristig auf die Finanzdienstleistungsbranche zukommen.

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"Besser weniger"-Kampagnenmotiv

Sinkende Erträge, zunehmende Regulierung und enormer Wettbewerb.

Doch schon heute steht die Finanzdienstleistungsbranche vor großen Herausforderungen. Sinkende Erträge, die dauerhaft wirkende Niedrigzinsphase, immer stärkere Regulierungsanforderungen, aggressiver Wettbewerb unter den etablierten Playern und nicht zuletzt der Einstieg gänzlich neuer Marktteilnehmer kratzen sehr an der wirtschaftlichen Situation von Banken, Versicherungen und Bausparkassen. Selbst traditionsreiche Häuser mit einer großen Kunden- und Eigenkapitalbasis stehen vor Anforderungen eines grundlegenden Wandels in allen Bereichen.

Digitalisierung, aber wie?

Die mittlerweile bekannten Antworten auf diese Herausforderungen sind Digitalisierung und Automatisierung. Doch ein Unternehmen mit historisch gewachsenen Strukturen und Prozessen sowie über lange Zeit gewachsenen IT-Systemen zu digitalisieren, ist ein hochkomplexes Unterfangen. Das zeigt sich schon bei scheinbar einfachen Veränderungen, wie beispielsweise der Digitalisierung von Schnittstellen zum Kunden. Hier gehört den End-to-End-Prozessen die Zukunft. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, wie die Digitalisierung bei Finanzdienstleistern gelingt und wie E2E Prozesse auch im Einklang mit älteren IT Systemen funktionieren können.

Keine Frage, es herrscht nicht nur ein großer Zwang zur Veränderung, sondern auch ein enormer Zeit- und Handlungsdruck. Doch was muss man tun, um die enorme Komplexität der Themen zu brechen? Wie geht man um mit der Tatsache, dass sinkende Erträge und zu hohe Personal- und IT-Kosten, dringend benötigte Investitionen in Innovationen kaum möglich machen? Wichtig ist, nicht in blinden Aktionismus zu verfallen und kopflos zu handeln, oder schlimmer noch wie gelähmt zu verharren und gar nichts zu tun.

Besser weniger.

Erst ein klarer Blick auf die IT-Prozesse im Unternehmen zeigt, wo Stärken und Einsparpotenziale liegen. Hat man sie verstanden, kann man Mittel und Energien konzentrieren, um der Zukunft mit den besten Lösungen zu begegnen. Analysieren Sie im ersten Schritt Ihre Prozesse und IT-Architektur genau, um so Ihre IT-Strukturen und -Kosten auf das Wesentliche zu reduzieren. Das spielt Mittel und Kapazitäten frei, die es Ihnen ermöglichen, im zweiten Schritt in Innovationen und Change investieren zu können.

Einfache Lösungen, die sich für Mitarbeiter wie Kunden gut anfühlen.

Definieren Sie Ihr Ziel klar und beschreiben Sie Ihre Zukunftsvision eines digitalen Geschäftsmodells. Fokussieren Sie sich hierbei auf wenige und kleine Schritte, um die Komplexität in den Griff zu bekommen. Überlegen Sie sich genau, wie Sie Kosten sparen und Quick-Wins erzielen können. Und orientieren Sie sich bei all dem am Nutzen für Ihre Kunden und Mitarbeiter.

Es gibt unzählige konkrete Beispiele für einfache und sinnvolle Lösungen, die Kosten sparen und innovativ sind. Bieten Sie Ihren Kunden zum Beispiel einen schnelleren Prozess mit wenigen Inputfeldern an und vereinfachen Sie dadurch den Kontoeröffnungsprozess. Definieren Sie einen zentralen Hauptprozess, der sich nur noch in Nuancen für Ihre weiteren Produkte unterscheidet. Oder geben Sie Ihren Sachbearbeitern nur noch ein einziges System zur Bearbeitung. Aber ganz egal was Sie machen - fokussieren Sie sich auf wenige wesentliche Dinge, die Sie künftig besser tun. Denn wer alles gleichzeitig will verliert.

Wir helfen Ihnen gerne dabei zu erarbeiten, was es für Ihr Unternehmen bedeuten kann, besser weniger zu tun. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.

Kontakt:

Dr. Joachim Degel

joachim.degel@bgk-p.de

www.bgk-p.de

+49 7156 9261 0

Die BGK.

Die BGK ist seit 25 Jahren der Berater und Lösungsgarant für die Prozesse und IT europäischer Finanzdienstleister. Als inhabergeführtes BITP-Unternehmen beraten und realisieren wir innovative Geschäftsprozesse und schlüsselfertige IT-Lösungen. Wir unterstützen Sie in Fragen der Prozessoptimierung, der Prozessautomatisierung, der Digitalisierung und bei der Entwicklung von Innovationen. Dabei sprechen wir aus der Erfahrung von über 500 Projekten, die wir bei über 75 namhaften Finanzdienstleistern in ganz Europa begleitet haben.

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1  Kommentar

  • Kurt-Walter Langer  - 05.04.2017 16:59 Uhr

    Leider reagieren viele Finanzinstitute auf die Herausforderungen der Digitalisierung mit traditionellen Mitteln. Gebühren! Nach drinnen finden kaum Veränderungen statt. Vielleicht, weil man weiß, dass Prozesse die Struktur definieren ... und nicht umgekehrt. Also, Strukturen (sprich Silos und Hierarchien) belassen und dafür Prozesse 'verschlimmbessern'.