Gegensätze zwischen Innovatoren und Bewahrern

Dr. Joachim Degel, 22.01.2020

Die Einführung einer Innovationskultur ist in allen Unternehmensbereichen eine Herausforderung. Eine Grafik mit einem anschaulichen Vergleich illustriert dies sehr gut.

Gegensätze zwischen Inhabern und Bewahrern

Möchte ein Unternehmen eine funktionierende Innovationskultur etablieren, ist dazu mehr erforderlich als neue Türschilder und ein gemütlicher Sitzbereich. Da die Zielrichtungen zwischen Bewahrern und Innovatoren in vielen Punkten vollständig diametral zueinander stehen, ist Akzeptanz und Diplomatie gefragt – von beiden Seiten. Innovation braucht Luft zum Experimentieren, gleichzeitig müssen Inhaber die finanzielle und organisatorische Grundlage für Innovatoren schaffen können. Und selbstverständlich müssen alle Beteiligten miteinander arbeiten können, ohne dass es bei jedem Zusammentreffen um Grundsätzliches geht. Und sehr oft geht es gar nicht so sehr um Etats und Kompetenzen, sondern um Emotionen wie beispielsweise Kompetenzgerangel. Das gilt es unbedingt zu vermeiden.

Ein häufig gemachter Fehler ist übrigens der Trugschluss, man könne mit Outsourcing von Innovationsprozessen auf deren Integration im Unternehmen weitgehend verzichten. Genau das Gegenteil ist die Maßgabe – Unternehmen müssen sich zwingend darauf einlassen, Innovationen zu akzeptieren und Innovationsteams arbeiten zu lassen, auch wenn diese möglicherweise radikal andere Denkansätze verfolgen. Denn vielleicht sind genau diese neuen Blickwinkel der Schlüssel für Ihre Produkte von Morgen.

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