"Noch da!" - Studie zur Bankenentwicklung bis 2030

01.02.2018

Eine interessante Studie hat die Unternehmensberatung Oliver Wyman heute veröffentlicht. In diesem "Bankenreport 2030" werden zwei Szenarien zu einer zukünftigen Bankenlandschaft untersucht. Dramatisch dabei das Ergebnis: Von heute 1.600 Banken in Deutschland werden nur noch 150 bis 300 Banken übrigbleiben.

Wollte man eine martialische Sprache anwenden, könnte man sagen, dass in der Bankenwelt die Einschläge immer näher kommen. Das ist seit vielen Jahren auch unsere Einschätzung im Bezug auf den disruptiven Wandel durch die Digitalisierung und das geänderte Kundenverhalten.

Was die Unternehmensberatung Oliver Wyman in ihrem Bankenreport 2030 für Deutschland prognostiziert, ist ein mächtiger Umbruch des Bankenmarktes. Spannend dabei ist, dass es nicht einfach zu einer Schrumpfung des gesamten Marktes kommt, sondern dass in ihren Bereichen innovative und/oder besonders starke Marktteilnehmer deutlich höhere Chancen haben, zu überleben und Marktpositionen auszubauen.

Allerdings ist auch deren prognostizierte Marktposition fragil, wenn die Geschwindigkeit der Disruption steigt. Der "Platzhirsch" am Ort zu sein, ist auch dann kein wesentlicher Unterscheidungsmechanismus mehr und andere Marktteilnehmer wie Fintechs greifen dann auch immer stärker die traditionell sicheren Häfen heutiger Banken ein.

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